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21.06.2010

Presseinformation

Anbau der Konzerthalle wird ab Ende Juni saniert

Bauarbeiten in der Spielzeitpause dauern bis mindestens Ende August

Frankfurt (Oder). Ab Ende Juni geht es der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ an die Fenster und ans Dach: Der 1988 fertig gestellte Anbau, in dem sich Foyer, Proben- und Verwaltungsräume befinden, wird im Dachbereich grundlegend saniert. Diese Maßnahme wird im Rahmen der Städtebauförderung durch den Bund, das Land Brandenburg und die Stadt Frankfurt (Oder) gefördert. Die Stadt Frankfurt (Oder) erhielt dafür Fördermittel in Höhe von insgesamt 400.000 Euro. Deshalb können nun die Bauarbeiten kurzfristig in Angriff genommen werden.

Der Hauptteil der Arbeiten wird in der Spielzeitpause im Sommer ausgeführt. So werden im Rahmen der Dachsanierung auch neue Fenster im Obergeschoss eingebaut. Wo es sonst in den Proben- und Büroräumen im Sommer immer sehr warm wurde, sorgen künftig Rollläden an den Fenstern für Schutz gegen Sonne und Wärme – eine Auswirkung der neuen Wärmedämmung, über die sich insbesondere die Mitglieder des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt und der Singakademie Frankfurt (Oder) bei ihrer täglichen Arbeit freuen dürften. Außerdem werden überlaufende Regenrinnen und dadurch ins Erdgeschoss hinunterfließendes Wasser nach Abschluss der Bauarbeiten endgültig der Vergangenheit angehören, denn die Dachentwässerung wird ebenfalls neu gemacht.

Als Hausherr sei die Messe und Veranstaltungs GmbH der Stadt Frankfurt (Oder) dankbar, dass für diese Maßnahmen mit so viel Engagement gekämpft wurde, so Markus Wieners,  eschäftsführer der Messe und Veranstaltungs GmbH. „Diese Investition sichert auch künftig den dichten und anspruchsvollen Belegungsplan in der Konzerthalle.“

Bis Ende August soll der Hauptteil der Bauarbeiten beendet sein, kündigt Baudezernent Peter Edelmann an. „Bis spätestens Ende September werden die letzten Arbeiten erledigt sein.“ Den Saisonauftakt sollen die Restarbeiten nicht beeinträchtigen: Das Brandenburgische Staatsorchester, die Singakademie und die Messe und Veranstaltungs GmbH planen den jährlichen Tag der offenen Tür am 12. September.

Der Hauptbau der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ mit dem Großen Saal und dem Kammermusiksaal wurde im späten 13. Jahrhundert als Franziskaner-Klosterkirche errichtet. 1967 schloss die Stadt Frankfurt (Oder) einen Pachtvertrag mit der Evangelischen Kirche ab und baute die ehemalige Garnisonskirche, die auch Taufkirche Heinrich von Kleists war, zur Konzerthalle um. Der Anbau mit einem Atrium wurde von 1987 bis 1989 als Funktionsgebäude für die Verwaltung und mit Probenräumen für Orchester und Chöre errichtet. Die Messe und Veranstaltungs GmbH betreibt die Konzerthalle im Auftrag der Stadt und veranstaltet dort neben 65 weiteren Veranstaltungen die jährlichen Deutsch-Polnischen Musikfesttage an der Oder. In der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ wird am 4. März 2011 der Festakt zur Eröffnung des Kleist Jahres 2011 im Rahmen der Musikfesttage und unter Mitwirkung des Brandenburgischen Staatsorchesters stattfinden.

Weitere Informationen:

Messe und Veranstaltungs GmbH
Sprecherin
Ute Schirmack
Tel 0335/40 10 400

Platz der Einheit 1
15230 Frankfurt (Oder)
u.schirmack@muv-ffo.de
www.muv-ffo.de

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