Bürgerbühne im Kleist Forum

Liebes Publikum,
liebe Frankfurter*innen,
liebe Expert*innen des Alltags,

DU, ICH, WIR — UND DIE ANDEREN. Unter diesem Motto steht die Spielzeit 2020/2021 der Bürgerbühne im Kleist Forum. Gemeinsam mit interessierten Frankfurter*innen, unseren Performer*innen und unserem Publikum werden wir in dieser Spielzeit unsere Beziehungen
zur Gegenwart spielerisch, diskursiv und sicherlich auch kontrovers ausloten.

Wie positionieren sich Menschen? Wie gelingt ein friedliches Miteinander der Kulturen? Warum werden Menschen und Menschengruppen noch immer ausgegrenzt? Was bedeutet Chancengleichheit? Diese und viele weitere Fragen werden uns bei den Proben, in Aufführungen und Diskussionen begleiten.

Die Theaterarbeit wird dabei selbst zu einer Arena des Anderen. Wie in kaum einer anderen Kunstform schließt das Theater das Fremdsein mit ein, in der Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Unbekannten. Auf der Bühne können wir die Beziehung zwischen dem „Wir“ und den „Anderen“ erforschen, hinterfragen und neu zusammenfügen.

In dieser Spielzeit erwarten euch erstmals auch neue Regiehandschriften von Gastregisseur* innen, welche sich gemeinsam mit Frankfurter*innen verschiedener Themen annehmen. Außerdem gibt es wieder viele spannende Formate rund um unsere großen Produktionen auf der Studiobühne.

Wir freuen uns auf euch im Labor der Alltagsfragen, auf der Theaterbühne und natürlich im Zuschauerraum.

Auf eine spannende Spielzeit!

Hannes Langer

Habt ihr Fragen, Anregungen, Kritik, oder wollt selbst bei der Bürgerbühne aktiv werden?
Nehmt gerne Kontakt zu uns auf:
Hannes Langer
h.langer@muv-ffo.de
0335 4010-202

Weitere Informationen zum Programm und den Produktionen der Bürgerbühne findet ihr im
Spielzeitheft der Bürgerbühne 2020/2021



Produktionen und Projekte in der Spielzeit 2020/21:


48 STUNDEN OHNE PLAN
Die neue Improtheaterreihe von Sebastian Volk




Du hast keinen Text, stehst auf der Bühne, die Menge schweigt erwartungsvoll und alle Blicke richten sich auf dich. Was für viele Schauspieler*innen ein wiederkehrender Alptraum vor einer Premiere ist, wird sich am Ende von „48 Stunden ohne Plan“ als Scheinriese entlarven. Unter Anleitung des Schauspielers Sebastian Volk kannst du erfahren, wie man etwas aus einem scheinbaren „Nichts“ kreiert, wie man ohne Absprache gemeinsam Geschichten erzählt und wie schön auch das Scheitern sein kann. Je bunter, desto besser: Reite auf einem Elefanten, fühle dich wie eine Fee, tanze auf dem Drahtseil, springe von der Klippe, werde Millionär oder sei bettelarm. Jetzt! Träume unbegrenzt und verlasse dich auf nichts. 1000 Improvisationen, 1000 Erzählungen. Vor allem von dir und aus deinem Leben. „48 Stunden ohne Plan“: Ein Wochenende voller Improvisation, an dem du gemeinsam mit anderen Unerwartetes auf der Bühne erleben kannst.

Workshopleitung: Sebastian Volk

TERMINE
Workshop:
FR 27.11.20 · 18:00 - 21:00 Uhr
SA 28.11. · 10:00 - 18:00
SO 29.11. · 10:00 - 16:00 | Kleist Forum · Studio B

Vorstellung
SO 29.11. · 16:00 - 18:00 | Kleist Forum · Studio B


TEILNAHME UND EINTRITT FREI. / Workshopanmeldung und Tickets unter 0335 4010-120, ticket@muv-ffo.de oder an der Kasse des Kleist Forums.




VORDENKEN. NACHDENKEN.
Die neue Diskussionsreihe der Bürgerbühne
Kleist Forum · Studio B




Vordenken. Nachdenken. Ein Diskurspodium für Politik, Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft. Ab der Spielzeit 2020/21 laden wir Euch einmal im Monat in das neue Studio B ein, um mit einem verdienten Denker oder einer verdienten Denkerin unserer Zeit ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt stehen Themen, die uns, die Stadt oder die ganze Welt bewegen. Eine Reihe, die das Zurückhalten und Mitverfolgen genauso ermöglicht wie das Einmischen und Mitdiskutieren.

Denke mit! Vor und zurück.
Auf ein Bier, einen Wein und ein paar Elektrobeats.

Diese Reihe wird moderiert von Hannes Langer / Bürgerbühne

EINTRITT FREI / Um Platzreservierung unter 0335 4010-120, ticket@muv-ffo.de oder an der Kasse im Kleist Forum wird gebeten.

Dieses Projekt entstand in Kooperation mit dem Verein Kulturmanufaktur Impuls mit freundlicher Unterstützung der Stadt Frankfurt (Oder) und der Kulturbetriebe Frankfurt (Oder).




KLEINSTADTKINDER ODER DAS GLÜCK LIEGT WOANDERS
Eine dokumentarische Theaterrecherche
PREMIERE: DO 24.09.20 · 19:30 Uhr | Kleist Forum · Studiobühne




Endlich 18, das Abitur in der Tasche und bloß weg von hier — hinaus in die weite Welt. Als Kinder tobten sie durch die Plattenbausiedlungen, fuhren das erste Mal alleine Straßenbahn, überquerten die Grenze nach Polen. Jetzt, inzwischen mit einem ganz eigenen Blick auf die Welt, erträumen sie
sich die eigene Zukunft — woanders. Kleinstadtkinder, in Frankfurt (Oder) groß geworden. Nun stehen sie vor ihren Lebensplänen. Medizinerin, Fotograf, Juristin, ja vielleicht sogar Universitätsprofessor. Ein Leben in London, Paris, New York oder Leipzig. Je nachdem, wohin es sie verschlägt. Klar ist jedenfalls, dass der letzte Tag in Frankfurt (Oder) näher rückt. Der letzte Tag in einer Stadt, die ihr Leben bis jetzt allein geprägt hat: vom ersten Weihnachtsfest bis zum ersten Kuss. Kleinstadtkinder ist ein Stück über die Herkunft aus der kleinen Stadt, über große und kleine soziale Unterschiede, die persönliche Identitätssuche und den biografischen Bruch mit Vätern, Müttern und der eigenen Familie. Eine Glückssuche in der kleinen und großen Welt.

Regie und Recherche: Hannes Langer
Dramaturgie: Johanna Habenicht
Mit: Marie Albrecht, Charleen Linke, Jean-Pascale Paulus, Helena Pyrka, Lilly Marggraf, Ronja Nicolas, Matthis Nicolas, Jakub Slawinski

WEITERE TERMINE:
FR 25.09. · 18:30 Uhr und 20:30 Uhr
SO 27.09. · 19:30 Uhr
DI 29.09. · 19:30 Uhr
MI 30.09. · 19:30 Uhr

DI 3.11 · 19:30
MI 4.11. · 19:30
FR 6.11 · 19:30
SA 7.11. · 18:00 und 20:00
MO 9.11. · 19:30
DI 10. 11. · 19:30

SCHULVORSTELLUNGEN:
MO 28.09. · 9:00 Uhr und 12:00 Uhr

EINTRITT FREI. / Um Platzreservierung unter 0335 4010-120, ticket@muv-ffo.de oder an der Kasse im Kleist Forum wird gebeten.

Diese Produktion entstand in Kooperation zwischen dem Verein Kulturmanufaktur Impuls e.V. und der Bürgerbühne im Kleist Forum im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« und wurde gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.



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